• Christine Sauer

Selen – Kämpfer gegen freie Radikale

Aktualisiert: Jan 23

Ständig entstehen in unserem Körper freie Radikale. Vor allem äußere Einwirkungen wie, Tabak, Stress oder Umweltgifte fördern den Anteil der freien Radikalen und fordern die Arbeit der Antioxidantien heraus, welche die Fähigkeit besitzen freie Radikale zu neutralisieren.


Freie Radikale kann man als unvollständige Moleküle beschreiben, die sich im Laufe einer Stoffwechselaktivität in unserem Körper gelöst haben und nun planlos herumschwirren. Da sie eine ungerade Anzahl an Elektronen (negativ geladene Teilchen) besitzen, und ihnen das ganz und gar nicht gefällt, sind sie dazu bestrebt, andere Moleküle anzugreifen und somit ihre Funktion zu zerstören.


8 Faktoren, die eine Belastung mit freien Radikalen erhöhen:


· wen wundert’s? Zigarettenrauch!


· wen wundert’s außerdem? Alkohol


· Natürliche, kosmische Strahlen


· Gewissen Medikamente


· Bakterien und Viren


· Schwermetalle


· Schadstoffe aus der Luft, wie Schwefeldioxid

· Schädlingsbekämpfungsmittel


Freie Radikale schädigen uns aber erst, wenn sie außer Kontrolle geraten und unseren Organismus überfordern. Bis es dazu kommt, sind wir mit einem raffinierten Schutzmechanismus ausgestattet. Er besteht aus Enzymen und Vitaminen, wie den Vitaminen A, C, E, Betacarotin, sowie den Spurenelementen, Zink, Kupfer und eben Selen. Exkurs: Traubenkernmehl beispielsweise enthält viel Selen und noch einen anderen tollen Stoff, über den ich auf meinem Instagram-Kanal geschrieben habe.


Ein Stoff gegen chronischen Erkrankungen


Aber zurück zum Selen. Das hilft nämlich auch gegen Entzündungen, indem es die Zellen stabiler macht. Bei chronischen Erkrankungen, wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa hat man wohl deshalb einen sehr niedrigen Selenspiegel im Blut gefunden.

Und auch die Schilddrüse profitiert von Selen. Sie enthält sogar den höchsten Anteil im Gegensatz zu allen anderen Organen. Neben Jod, wird auch Selen für Aufbau und Aktivierung der Stoffwechselhormone in der Schilddrüse benötigt. Jod und Selen arbeiten dabei so eng miteinander, dass eine einseitige Einnahme so gut wie keine Einnahme wäre. Also die zwei Liebenden besser nicht trennen.


Aber bevor ihr jetzt unkontrolliert in die Apotheke rennt und euch Selen und Jod holt, sollte ihr vorher in jedem Fall erstmal die Schilddrüsenwerte im Blut checken lassen und mit eurem Doc oder Heilpraktiker des Vertrauens sprechen. Solange ich noch in der Ausbildung stecke, bin ich hier erstmal nur Impulsegeber.

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