• Christine Sauer

6€/Tag - Tagebuch einer Minimalistin

Aktualisiert: Jan 28

Hier geht's zur Audiodatei


Update aus Januar 2020


Neues Jahr, neues Glück. Diesen Monat haben etwa 1.000€ weniger mein Bankkonto verlassen. Im Gegensatz zu früher spare ich wirklich sehr viel Geld. Das Beste daran: es fällt mir nicht mal mehr auf, ich bemühe mich kaum noch.


Insgesamt war ich 250€ im Minus und total entspannt. Warum? Ich bekomme Geld von der Steuer wieder und das gleicht den Betrag aus. Aus meinem hypothetischen Projekt wurde also ein praktisches.


Ob ich für immer so sparsam leben werde weiß ich nicht. Was ich weiß ist, dass mein Selbstversuch mein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum geschärft hat.



Update aus Dezember 2019


Ja es lief mies im Dezember. Ich hatte es ja schon vermutet, aber dann auch noch die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Ich möchte jetzt nicht jeden einzelnen Kostenpunkt aufzählen, denn da würdet ihr ins neue Jahr reinschlafen. Es ist nur wichtig zu wissen, was mich am meisten reingeritten hat und das waren mein Berlinbesuch, drei Tierarztbesuche und die Weihnachtsgeschenke. Schwupps war der Monat vorbei und ich etwa 500€ in den Miesen.


Das muss sich ändern. Ich will wieder härter einsteigen. Ab Januar wird alles besser, zumal ich auch noch immer keinen Job gefunden habe, der meine Miete zahlt bis ich mich selbstständig machen kann. Langsam geht mir dann doch der Allerwerteste auf Grundeis. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass so wenige Unternehmen Teilzeitjobs ausschreiben. Die Transformation der Arbeitswelt lässt scheinbar noch auf sich warten. Drückt mir die Daumen, dass ich bald etwas finde.


Update aus November 2019


Ein weiterer Monat als Minimalistin ist vorüber und mein Fazit lautet: Diesmal bin ich mit 120€ im Plus. Yeah!


Nichtsdestotrotz: es ist nach wie vor eine Herausforderung, mit nur 6€ am Tag für Leisure oder Unvorhergesehenes klar zu kommen. Ich habe zwar wieder nichts für die Klassiker, wie Kleidung, Kosmetik, Restaurantbesuche, Kino oder Taxi ausgegeben, aber ich habe mir hier und da etwas gegönnt. Beispielsweise war ich beim Friseur, hatte ein Lunch mit einem Kumpel, bin mit dem Zug nach Heidelberg zum kostenlosen Naturkosmetik-Workshop gefahren und habe meine Freunde an meinem Geburtstag zum Äpplertrinken eingeladen. Außerdem hatte ich die GEZ vergessen einzukalkulieren, und das kam also on top. Grrrrr.

Wie auch immer, das alles hätte ich wohl diesen Monat nicht bezahlen können, hätte ich nicht anfangs eine Nebenkostengutschrift von meinem Vermieter erhalten und außerdem einige Dinge über Ebay Kleinanzeigen verkauft. Eigentlich hatte ich ja auf Foodsharing, bzw. auf das Modell von Foodsaving gehofft, war aber nur eine Woche Mitglied. Nachdem ich die 10 Seiten Kleingedrucktes auf der Webseite gelesen hatte, um den Aufnahmetest zu bestehen, wurden mir ein paar Tage später zwei Probeabholung vorgeschlagen: Nach Preungesheim ein paar Brötchen abholen, so hieß es. Beim zweiten Date handelte es sich um eine Abholung bei einem Supermarkt, die drei großen IKEA-Tüten entsprach. Im Grunde genial, ist man Besitzer eines Autos oder müsse nur das mitnehmen, was man tragen kann. Aber so ist das nicht. Man muss alles mitnehmen und selbstverständlich soll man im Anschluss nichts entsorgen, denn dann wäre das Grundprinzip passé. Mich setzte jedenfalls der Gedanke 3 IKEA-Tüten mit dem Fahrrad durch Frankfurt zu befördern, dermaßen unter Druck, dass ich mich wieder abmeldete. Hinterher kam mir der Gedanke, sich ein Lastenfahrrad auszuleihen, doch nochmal den Test machen? Nee.


Ich denke, ich werde mich an anderer Stelle nochmal mit Foodsharing beschäftigen, dann aus anderen Beweggründen. Die 3 IKEA-Tüten an Bedürftige aufzuteilen, könnte machbar sein, wenngleich eine ganz schöne Herausforderung. Trotzdem schade, dass Foodsharing irgendwie ein riesiger bürokratischer Kuddelmuddel zu sein scheint. Wahrscheinlich auch der Grund, weshalb nur 0,1% der Frankfurter bereit sind, mitzumachen. Vielleicht kann man das System irgendwie reformieren. Dafür bräuchte es natürlich Freiwillige.


Jetzt bin ich jedenfalls gespannt wie mein Dezember läuft, mit seinen Geschenken & Spenden und ob dadurch mein Jahr 2020 im Minus startet^^.



Update aus Oktober 2019


Der erste Monat ist um, und ich durfte in dieser kurzen Zeit viel lernen. Ich habe wirklich kein einziges Kleidungsstück, keine Crémes oder Kosmetikartikel, kein Buch, keine Zeitschriften oder unnötige Snacks gekauft. Ich war in keinem Restaurant (nur auf Einladung), bin nicht Taxi gefahren, habe nichts bei Amazon bestellt und habe auch sonst nicht in Unfug investiert.


In was ich allerdings investiert habe, war ein gebrauchtes iPhone X auf Ebay Kleinanzeigen. Wofür ich wiederum mein iPad verkauft habe. Das heisst, es hat nichts an meinem Budget geändert. Leider hat mein Limit von 6€ am Tag dennoch nicht gereicht. Die variablen bzw. unvorhersehbaren Kosten waren zu hoch. Ende Oktober bin ich somit etwa 180€ im Minus und kann nicht mal Frankfurt daran die Schuld geben. Mich haben keine überteuerten Angebote gelockt und meine Miete im beliebtesten Viertel ist wirklich human. Woran lag es also?


Zunächst einmal habe ich natürlich nicht nur bei Aldi und Co. eingekauft. Mein Anspruch war ja, dass ich mich weiterhin gesund ernähren möchte, also habe ich Basis-Lebensmittel im Standard-Supermarkt um die Ecke und alles andere im Biosupermarkt erworben.

Dann waren da allerdings noch das Berlinticket für Dezember und der Zahnarzt- und Heilpraktikertermin. Hätte ich dafür kein Geld ausgeben, wäre ich wohl am Ende des Monats bei 0€ rausgekommen. Aber auch 0€ wären hart gewesen, denn ich möchte ja, dass mein hypothetisches Projekt, mit so wenig wie möglich klar zu kommen, ernsthaft umsetzbar wird.


1.500€ pro Person ist in einer Großstadt wirklich wenig, um sorgenfrei zu leben. Selbst auf dem Land mit weniger Mietkosten, aber dafür einem Auto, wäre ähnlich kritisch. Und dann haben wir auch noch nicht über Urlaub, Kleider oder sonstige Leisureprodukte gesprochen.

Aber!

Ich gebe die Hoffnung nicht auf und unternehme im November einen zweiten Anlauf. Zumal man das Ganze ja auf mehrere Monate verteilen sollte, denn ich verschulde mich nicht nur, sondern bekomme auch Geld zurück. Beispielsweise von meiner Zahnzusatzversicherung oder Dinge, die ich über Ebay, Kleiderkreisel & Co. verkaufe. Diesmal möchte ich mich außerdem mit dem Thema foodsharing oder togoodtogo beschäftigen. Mein Gemüse werde ich nur noch auf dem Wochenmarkt kaufen, anstatt im Rewe, und somit meine Koch- und Planungs-Skills auf das nächste Level bringen. Bleibt also gerne dabei und folgt mir weiterhin bei meinem 6€ am Tag/Projekt.



Wie funktioniert das Ganze genau?


Seit Anfang Oktober 2019 lebe ich als Minimalistin. Mir gefällt dieser Ausdruck, denn er beschreibt in einem einzigen Wort, worum es in meinem Selbstversuch geht. Jeder weiß also auf Anhieb, was damit gemeint ist.

Aber auch wenn im Grunde klar ist, dass ich mit so wenigen Ausgaben wie möglich lebe, möchte ich kurz erklären wie und warum ich das mache und was es mir bisher gebracht hat. Falls du mir also nicht schon auf Instagram oder Facebook folgst und somit vielleicht eines meiner Videos angesehen hast, darfst du direkt weiterlesen. Ansonsten dürfen die Ungeduldigen unter euch zum Punkt, „Was ich damit sagen will“ springen.


Mein Selbstversuch


Zur Aufklärung. Ich lebe nicht wirklich mit nur 6€ am Tag, denn das wären 180€ im Monat und damit könnte ich mir in Frankfurt nicht mal einen Schuhkarton leisten. Kalkuliert habe ich mit einem Gesamtbudget von 1.500€/Monat, was im teuren Frankfurt immer noch ein kümmerlicher Betrag ist. Zum Glück habe ich eine wahnsinnig günstige Wohnung in bester Lage, sodass ich nach all meinen Fixkosten noch genau 6€ zur freien Verfügung habe. Du willst jetzt sicherlich wissen, was das denn für Fixkosten sind, um sie mit deinen Kosten vergleichen zu können. Hier also die grobe Auflistung:

  • Miete

  • Lebensmittel

  • Internet

  • Handyvertrag

  • Spotify

  • Netflix

  • Domain

  • Bloggebühr

  • Katzenzeugs

  • Studiengebühr

  • Ø Versicherungsanteil

  • Ø Gebühren für die Öffis

  • Ø Car2go-Nutzung

Wie du sehen kannst, ist nichts Außergewöhnliches dabei. Ich habe nicht mal ein Auto. Vielleicht wirst du jetzt denken: „Ja aber sie ist Single. Da geht das. Ich dagegen habe doch diese oder jene Verpflichtung!“ Mag sein, dass das so ist und du vielleicht Kinder hast oder pflegebedürftige Eltern, vielleicht willst du auch nicht auf deinen monatlichen Beitrag im Fitnessstudio verzichten. Mein Tipp: Dann mach es nicht und erhöhe deinen Grundbetrag. An den 6€ dürfte sich dagegen nichts ändern, denn dein Kind braucht ja nicht dringend den Matcha Latte aus der japanischen Patisserie oder den vierten Eyeliner, der sich jetzt aber wirklich viel einfacher auftragen lässt.

Vielleicht ist euch auch aufgefallen, dass in meiner Kalkulation kein Sparplan integriert ist. Das liegt daran, dass ich den Fokus meines Projektes nicht auf die sogenannte „finanzielle Unabhängigkeit“ setze. Ich bin somit keine echte Frugalistin, die jeden Cent sparen würde, um mit 50 aus dem Arbeitsleben aussteigen zu können. Auch ein geiler Plan, aber nicht meiner. Falls ihr aber wissen wollt, wie das funktioniert, solltet ihr Madame Moneypenny folgen.

Auf der hohen Kante habe ich trotzdem etwas liegen, was aber im Ernstfall nicht reichen würde, um aus dem Arbeitsleben auszusteigen. Es verschafft mir lediglich ein besseres Gefühl und soll meine Ausbildung finanzieren.


Was ich mit meinem Projekt sagen will


Mein Projekt bewegt sich auf der emotionalen Ebene. Wahrscheinlich wäre der Ausdruck „konsumorientierte Unabhängigkeit“ oder „konsumunabhängige Freiheit“ hier passender. (Falls ihr eine bessere Beschreibung habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.) Wie auch immer, es geht mir nicht darum finanzielle Polster anzuhäufen, sondern mit so wenig wie möglich leben zu können.

Bevor ich dieses Projekt gestartet habe, habe ich mich gefragt, ob mein Vorhaben was Temporäres ist oder, ob ich das für eine sehr lange Zeit so beibehalten könnte, vielleicht sogar für immer. Denn wenn ich es schaffen würde, mir einen Ernährungsplan zu erstellen, Meal Prep zu betreiben und vor allem auf den alltäglichen Nonsense zu verzichten, dann müsste ich auch nicht so viel arbeiten.


Vorbereitung


Ich kann an dieser Stelle natürlich nicht empfehlen, dass du deinen Job kündigen solltest, um so wie ich erstmal von Arbeitslosengeld, bzw. die ersten drei Monate von Erspartem zu leben. Das muss jeder selbst entscheiden. Aber man kann sich an dieser Stelle durchaus fragen, ob die neuen Alexander Mcqueen Treter die 10. Überstunde in dieser Woche rechtfertigen. Falls nicht, was soll dann die ganze Schufterei? Ich weiß, wir streben alle nach Anerkennung, haben ein großes Pflichtbewusstsein und wollen uns nicht als Versager fühlen, nachdem wir dem Chef oder der Chefin verkündet haben: „Hey, ich schaff das nicht mehr, ich will eine Viertagewoche.“

Aber würden wir wirklich als Versager gelten? Und können wir mit 1.000€ weniger im Monat tatsächlich nicht überleben? Stellen wir uns einmal das schlimmste Szenario vor, dass dir bei einer 4-Tage-Woche passieren könnte und sorgen dafür, dass es nicht eintritt.


Das schlimmste Szenario wäre beispiellos, dass wir 100% in einer 80% Stelle abarbeiten. Vielleicht fühlen wir uns unseren Kollegen gegenüber verpflichtet, die die restlichen 20% ausgleichen sollten. In diesem Fall bedeutet das, wir haben unseren Standpunkt nicht gut durchgesetzt und sind aus Angst wieder eingeknickt. Das war nicht der Plan! Also wird ein zweites Gespräch fällig und zwar direkt.


Zweit schlimmstes Szenario: dein Antrag wird abgelehnt. Tja, hier müssen wir uns wohl nach einem anderen Arbeitgeber umsehen. Scheiße ich weiß, ich stecke selbst gerade in diesem Prozess. Es ist nicht leicht eine Teilzeitstelle zu finden. Aber ich bin guter Dinge, und das solltest du auch sein.

Was mich so positiv stimmt, ist übrigens nicht meine maßlose Selbstüberschätzung, sondern zu wissen, habe ich nach einem Jahr immer noch nichts gefunden, das mich bis zum Aufbau meiner Heilpraxis begleitet, kann ich immer noch Freelancen, Kellnern oder mit 11 Hunden an der Leine Gassi gehen. Wir sind alle nicht auf den Kopf gefallen, uns fällt was ein. Wir können uns selbst helfen, wir können uns vertrauen. Solange wir keine Alkoholiker sind, schwerste Depressionen erleiden oder andere Erkrankungen haben, brauchen wir uns nicht sorgen.


Womit ich beim letzten Punkt und dem drittschlimmsten Szenario wäre. Es ist mein „drittschlimmstes“, weil die Wahrscheinlichkeit des Eintritts sehr gering ist: eine Erkrankung.

Leidest du an einer Erkrankung, die dich zwingt nicht mehr zu arbeiten, kannst du dich bei einer Festeinstellung erstmal nur um dich kümmern, und musst dir die ersten 6 Wochen keine Gedanken um das liebe Geld machen. Du bekommst dein volles Gehalt. Im Anschluss zahlt deine Kasse 70% deines Bruttogehalts für ein Jahr. Bist du wiederum in keinem festen Arbeitsverhältnis, fällst du im europäischen System sehr weich. Du bekommst Arbeitslosen-geld und Krankengeld. Also kein Grund zur Panik.


Von Achtsamkeit bis Zero Waste


Sparsam zu leben ist natürlich auch anstrengend. Man vergleicht Preise, kalkuliert, improvisiert, kocht, putzt, kocht und putzt und versucht anderen zu erklären, dass man leider nicht mitkommen kann, weil das zu teuer ist.


Neben dem positiven Effekt weniger Geld auszugeben, gibt es aber noch eine ganze Latte an tollen Erfahrungen, die ich bereits machen durfte.


Achtsamkeit:

Das Wort wird leider sehr inflationär verwendet. Ich mag es trotzdem und definiere es als achtsamen Umgang mit dir selbst und dem Bewusstsein, dass du nicht unsterblich bist. Achte auf dein Stresslevel, achte auf deine Ernährung, achte auf ein gesundes Maß deiner Lustbefriedigung. Sparen hilft dir dabei. Du musst dir nämlich gezwungener Maßen darüber Gedanken machen, was du essen sollst, ohne auf billige Fertigprodukte auszuweichen. Sparen sorgt auch dafür, dass du dich fragst, ob dir ein Abend mit Tiffy so viel wert ist, dafür Geld auszugeben. (Die Antwort ist nein.)


Zero Waste:

Dadurch, dass ich mir einfach nichts mehr bei Amazon bestelle oder fünfunddreißigtausend Jeanshosen kaufe, produziere ich auch weniger Müll. Ich kaufe mir nicht mal mehr Kosmetik und zwar nicht nur aufgrund meines Projekts. Ich habe festgestellt, dass auch für meine Haut weniger mehr ist, bzw. gar nichts, mehr ist!


Natürlich achte ich beim Lebensmittelkonsum generell auf Plastikreduktion. Beispielsweise wird die rote Beete von mir nur noch frisch gekauft und nicht mehr vorgekocht. Es gibt außerdem nur noch Nudelsoße aus frischen Tomaten und nicht mehr, wie früher, aus Dosentomaten. Dosen kaufe ich ohnehin nicht mehr. Auch mein Tetrapackverzehr lässt mehr und mehr nach.


Entdeckungen:

Ich entdecke Dinge, die man in Frankfurt umsonst machen kann. Am letzten Samstag im Monat kosten die meisten Museen in Frankfurt beispielsweise keinen Eintritt. Wandern ist auch umsonst! Und es gibt einige Lesungen, die umsonst sind. Eine davon habe ich schon besucht: Kochen ist Politik von David Höner im Lindley Frankfurt. Es war toll! Ihr solltet euch sein Buch unbedingt kaufen. Auch seine Projekte mit Cuisine sans frontieres auf der ganzen Welt, solltet ihr euch ansehen.


Mehr Zeit:

Naja, es ist nicht wahnsinnig viel mehr Zeit, denn ich muss ja viel kochen, putzen, einkaufen, kalkulieren und über meinen Selbstversuch schreiben. Aber ich teile meine Zeit anders ein und so fühlt es sich nach mehr an. Beispielsweise anstatt auszugehen und jede Menge Wein und Bier zu trinken, musiziere ich mit einer Freundin bei ihr zu Hause.


Optimierung:

Von Woche zu Woche werde ich kreativer, schneller und erfahrener, was meine Wochenplanung angeht. Ich entwickle ein Gespür, was ich mir in naher Zukunft leisten kann und arbeite darauf hin. Im November habe ich beispielsweise Geburtstag und möchte meine Freunde auf ein paar Bembel Äppler einladen. Dafür werde ich auf das ein oder andere Stück Carrot Cake verzichten müssen. Leute, die mich kennen, wissen was das für ein Opfer bedeutet.


Einladungen:

Anfangs bekam ich ganz viele Einladungen. Jetzt wo alle merken, dass ich super mit dem 6€ am Tag klar komme, gibt’s allerdings keine Angebote mehr. Naja, wenn man seine Sache zu gut macht, bekommt man eben nichts geschenkt ;)


276 Ansichten
 

©2019 by I am Sauer